Urlaubsmorgengedicht
Aufgewacht - die Sonne lacht
der Hund begrüßt mich nach der Nacht
mit kühler Schnauze im Gesicht
los, aufsteh'n, Faule, magst du nicht?
Ich streich ihm zärtlich übers Fell
er streckt und reckt sich einmal schnell
und ich häng noch an meinem Traum
will mich nicht lösen, weicher Flaum
Gedankenträume durch die Zeit
nun bin ich für den Tag bereit.
Der Hund streunt draußen durchs Revier
und ich kämpf mit dem Wasser hier.

Kaffeemaschine gluckst bereit
zum Frühstückskaffee ist viel Zeit.
Der Toaster wirft die Schnitten aus
tja - braungebrannt, was für ein Graus.
Der Hund bellt draußen Katzen an
die rühr'n sich nicht - er geht nicht ran.
Nun kommt er wieder, schaut nach Wurst
und klar, er hat auch etwas Durst.
Dann geh'n wir beiden wie beliebt
zum Rechner rüber ungetrübt.
Nach Mail geschaut, ein wenig spielen,
der Hund mag heut im Müll rumwühlen.
T-online spinnt, ich bin genervt,
der Kaffeeduft den Stress entschärft.
Ein wenig chatten, wer ist da?
Immer dieselben, na hurra!
Nun fass ich doch mal einen Plan
was will ich machen mit Elan?
Hab neue Farben mir beschafft
muss Wäsche waschen voller Kraft
das Zimmer sieht verwurstelt aus...
und Stille herrscht noch hier im Haus.
Da plötzlich schrillt das Telefon
Opa will kommen, was sagt der Sohn?
Somit ist alles schon geklärt
aufräumen also - nie verkehrt.
Doch träum ich etwas in den Tag
ich träume, weil ich träumen mag
das Gras vorm Fenster wiegt der Wind
nimmt meine Träume mit geschwind.
Doch bald ist Urlaub schnell vorbei
und aus ist's mit der Träumerei,
wenn wieder Alltagshektik ist
mit Trubel, Arbeit und so Mist....
und sich auf Wochenenden freuen
und keinen Tag, der war, bereuen.
