Mit den Wolken ziehen...
 


 

 

Eins sein mit der Natur
Die Schönheit der Berge von Wolken geküsst
Das Zwitschern der Vögel,

leise ihr Lied kündet Leben.
Sitzen auf einem Baumstumpf. Stille genießen.
Von fern klingt Lachen durch des Waldes Ruh.
Smalltalk und Kreischen klingt ganz fern.
Sterben der Natur um mich herum.
Zweige, gebettet in das Laub vom letzten Jahr,
Äste, gestürzte Baumriesen,

dem Sturm nicht widerstehend
Doch mutig drängt sich frisches Grün
Astschläge hallen weit durch die Flur...
Grillanzündend reisersammelnd Suchende,
Ihren Nutzen spähend
Paare auf verschlungenen Pfaden

Eng umschlungen
Das feuchte, satte Grün durchqueren
Und doch sich selbst nur sehn.
Rauschend verfängt sich der Wind im Laube
Flüstert ihre Zärtlichkeit

 

 

 

Und träumend sitz' ich abseits,
Nehm' dieses ferne Leben in mich auf.
Entfernung. Und doch Nähe.
Mit den Wolken ziehn' ...

Setz' ich mir meine Maske wieder auf?
Nein, noch nicht.
Möchte verweilen.
Abhängigkeiten eines Augenblicks.
Ihn halten, dass die Zeit vergeht.
Und diese Stille. Ich bin.
Eins mit dieser Natur.
Zelte am Wiesenrand.

Ungewaschen und doch rein.
Glockenschlag ganz fern.
Kirchenglocken erinnern
Losgelöste Weltlichkeit andachtsvoll mahnend
Regenwolken ziehen fern.
Ein Adler kreist über den Wiesen.
Impressionen.
Träumend mit den Wolken ziehn'.
Blaugraue Ferne in satten, dunklem Grün.
Sanfte Hügelketten in Wolken getaucht...
Harmonien.
Durch fern rollenden leisen Donner.

Zeichen setzend
Veränderlichkeiten in der Natur.
Blaugraue Augen schauen
Mit den Wolken ziehen.

 

 

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