Liebe (2)

Seele muss zum Himmel schweben
Traum von traubenreifen Reben
Bild von Regenbogentau
tief gefühlt im Himmelblau
schwarzer Samt in kühler Nacht
wärmend Haut zu Haut gebracht
Geist zu Geist und Lust zu Lust
sehnsuchtsvoll und selbstbewusst
ineinander schwebend sinken
Rausch der Sinne bebend trinken
zitternd öffnen schmachtend lassen
fühlen, sehnen, schweigen, tasten
 

in dem Wissen einer Macht
die den Menschen machtlos macht.

Liebe ist das Zauberwort
rafft die Menschen mit sich fort
zieht sie in innigsten Bann
regend schwelgend lustvoll dann
und das Erkennen, dass allein
Wichtigstes fehlt zum Glücklichsein.
Zusammen nur sind Zwei vereint
Wo eins das andre nicht verneint
In Treue halten durch die Zeit
Gebunden in kleiner Ewigkeit.

 

zurück zur Gedichtauswahl