Gedankenflug
Sehnsucht, leih’ mir deine Flügel
Und ich streune durch die Welt.
Jeder Berg wird mir zum Hügel
Weil dein starker Arm mich hält.
Doch hier in meiner Phantasie
Find ich die Geborgenheit
Lass mich fallen wie noch nie
Flieg durch die Unendlichkeit.
Leben fühlend staunen, stutzen
Und das Feld so reich bestellt;
Lass den Augenblick uns nutzen
Uns in seinen Armen hält.
Magst in Träume mit mir sinken
Suchst wie ich du eine Hand?
Augen leuchtend Sanftheit trinken
Und vergessen den Verstand.
Bald hat uns der Alltag wieder
Unser täglich einerlei
Und die Seele schwebt hernieder
Matt von ihrer Fliegerei.
