zur Geschichte meiner Familie, die natürlich schon etwas älter ist, einfach mal ein Auszug aus einer älteren Familienzeitung...
Herkunft, Namensdeutung, Wanderung und Kolonisation der ältesten
von Knobelsdorffs und die v. K. - Ritterschaft bis zum Ausgang des
16. Jahrhunderts von Vetter Manfred (Bremen)
Liebe Kusinen und Vettern!
Mit Einverständnis des derzeitigen Familienrates unseres Geschlechtes hatte ich mich aus besonderen Gründen entschlossen, über obiges Thema mit Lichtbildern einen Vortrag auf dem Familientag zu halten. Dies schien notwendig, weil ein erheblicher Teil der Kusinen und Vettern durch die Kriegswirren weder im Besitz der Stammtafeln, noch der Geschichte des Geschlechtes oder der Einzelbiografien, noch der Jahresberichte war.
Um meinem Vortrag die gebührende Einführung zu geben , brachte ich zunächst die Bildnisse der verstorbenen Oberhauptleute auf die Leinwand, deren hohe Verdienste unbestritten sind. Da ich vom ersten Oberhauptmann des Geschlechtes, Wilhelm (Guillaume) Freiherr v. K., kein Bild besaß, zeigte ich das von ihm als General und Chomtur des deutschen Ordens (Holland) Balley Utrecht, gestiftete Fenster mit dem angestammten Wappen auf der Marienburg. Es folgten sodann verschiedene Bilder des Vetters Wilhelm v. K., des Oberhauptmanns und Historiografen unseres Geschlechts. Im Rahmen der gekürzten Wiedergabe meines Vortrages ist es gar nicht möglich, seiner großen und überragenden Persönlichkeit gerecht zu werden. Er hat die v. K. -Familie zusammengeschweißt, hat die Familiengeschichte, die Stammtafeln, die Satzungen aufgestellt, er war der Schöpfer der Jahresberichte. Neben anderen opferbereiten Vettern und Mitarbeitern schuf er die allgemeine Geschlechtsstiftung der v.K.’s. Hierzu kam die Fritz - Wilhelm - Stiftung, die Fritz - Wilhelmine - Stiftung, die Guillaume - Stiftung und die Wilhelm - Sophie - Silberkranz - Stiftung. In der Serie der Bilder wurde Vetter Wilhelm auch mit seiner getreuen Lebensgefährtin Sophie, geb. Gräfin v. d. Pahlen, Freiin v. Astrau, gezeigt. Ihm folgte nach seinem Tode 1909 Vetter Helmuth v. Knobelsdorff - Brenkenhoff auf Ramelow, der ebenso wie sein Vorgänger seinen erheblichen Teil seiner Zeit und Arbeitskraft dem Wohl seiner Familie widmete. Nach seinem am 19.7.1921 erfolgten Tod war es für die gesamte Vetternschaft eine Selbstverständlichkeit, dass nur der von allen Vettern und Kusinen so hochgeschätzte Vetter Hans, ebenfalls a. d. H. Bobersberg, General a. D., die Nachfolge als Oberhauptmann antrat. In seltener Treue und Hingabe, so steht es im Jahresbericht von 1943 - 55, übte er bis zu seinem Ableben dieses hohe Ehrenamt aus.
Doch wäre es ein Irrtum anzunehmen, als wäre nicht bereits im Mittelalter ein Familientag gewesen. Im Jahre 1597 fand ein einmaliger Familientag zu Freistadt in Schlesien statt. Es war nicht von ungefähr, dass gerade in Schlesien eine solche Vereinigung der v. K.’s stattfand. Schlesien und die nachmals noch zugehörigen, später allerdings brandenburgischen Kreise Crossen und Schwiebus - Züllichau waren es vorwiegend, wo die Mitglieder unseres Geschlechtes ihren bedeutendsten Grundbesitz hatten. Die Zahl der schlesischen v. K.’s war ursprünglich der Summe aller anderen überlegen. Erst die Söhne z.B. des Hans v.K. (Tafel 3) aus der Clatz - Münsterbergischen Linie, nämlich Alexander, Sigismund, Caspar und Georg (Tafel 9), erhielten durch des Vaters hohe Soldforderungen an den Deutschen Ritterorden beachtliche Pfandherrschaften und Grundbesitz in Ostpreußen.
Jener Vetter, der diesen Familientag einberief, war Maximilian v.K. a. d. H. Schwiebus - Rückersdorf ( Tafel 16). Dieser war bereits mit 21 Jahren auf dem Turnier in Wien gewesen, wurde später Panethierer und Kammerherr des Erzherzogs Ferdinand von Österreich, dann Kaiserlicher Kammerrath von Schlesien, dann Kaiserlicher Rath. Er erhöhte die Pfandsumme für Schwibus, wurde Landeshauptmann von Schwiebus und erkaufte neben seinen Besitztümern Kl. Klothau, Fröbeln und Arnsdorf, nach seinem Vetters Siegfried Tode (Tafel 12) von der älteren Rückersdorfer Linie Rückersdorf und Ndr. Küpper, trotz des Protestes der Gebrüder Siegfrieds hinzu, die wegen der anfallenden Lehen ein Gesuch gemacht hatten. Er war, wie die Zeitgenossen von ihm sagten, ein vortrefflicher Cavalier, ein Edelmann von feinen Sitten, umfangreicher Bildung und ritterlicher Gewandtheit, auch ein Freund der schönen Künste und Wissenschaften. Seine tatkräftige Gemahlin Eva, geb. v. Bornstädt a. d. H. Koltzig, führte die Landeshauptmannschaft von Schwiebus nach seinem Tode weiter (Maximilian hatte sie bereits von seinem Vater Bastian erhalten), welche die Witwe nun später ihrem mündigen jüngsten Sohn übertrug.
Die Ursache, weshalb dieser Familientag 1597 zusammenberufen wurde, war für die Vetternschaft schwerwiegend. Es galt, eine Ehrenrettung für Hans v.K. a.d.H. Hirschfeld - Herwigsdorf (Tafel 10) zu finden, der ein “wilder Geselle“ gewesen war und im Streit Heinrich von Rechenberg erschlagen hatte und deshalb nach Pole fliehen mußte, wo er übrigens im Elend umkam. Hier auf diesem Familientag einigte sich die Vetternschaft auch über die endgültige Form ihres Namens, nämlich von Knobilzdorff und Knoblochsdorff zu: Knobelssdorff (also mit zwei s und zwei f). Ferner erkannten sie sich „untereinander vor Vettern eines Zunamens, Schild und Helms an!“
Im Verfolg meines weiteren Vortrages ging ich sodann auf die Herkunft unserer Familie ein. Wo kamen wir her, wer waren wir? Schon Oberhauptmann Wilhelm v.K. erwähnte, dass die v.K.’s unzweifelhaft ursprünglich fränkischer Herkunft und freie königliche Markmannen gewesen waren. Knobelsdorf bei Saalfeld lag im südöstlichen Thüringen, das sich an das Frankenreich angeschlossen hatte, und dieses Knobelsdorf ist als die urkundlich bestätigte Urstätte unseres Geschlechtes zu betrachten. Was vorher war, können wir nur vermuten. Bereits im Jahre 528 n.Chr. zerbrach das thüringische Reich der Hermunduren unter dem Anprall der vereinten Sachsen und Franken und der herrenlose Boden wurde unter den freien Kriegern verteilt. Schon unter den fränkischen Merovingern begannen die fortgesetzten Kämpfe mit den ständig vordringenden Slawen. Noch zu Zeiten Heinrich I., des Vogelstellers, vermochten sich die Slawen zeitweilig westlich und südlich von Saalfeld festzusetzen. Die Einfachheit unseres Wappens, die Angleichung an viele, alte fränkische Geschlechter und die geschichtliche Tatsache der Urkunde von 1104 untermauern die Auffassung unserer fränkischen Abstammung. Aus dieser Urkunde des Jahres 1104 wissen wir, dass der Markgraf von Groitzsch, mit dessen Geschlecht später in der Muldengegend bei Döbeln unsere Vorfahren eine sehr enge Bindung hatten, seine zum zweiten Mal verheiratete Mutter in Franken besuchte und von dort, so berichtet ein Mönch aus dem Kloster Pegau, viele Kolonisten mitbrachte und anordnete, es solle jeder das von ihm angelegte Dorf oder die durch eigene Arbeit angebaute Besitzung nach seinem Namen nennen.
Wann die Anlage dieses Dorfes Knobelsdorf bei Saalfeld als Wehrburg oder als befestigte Steinhäuser erfolgt ist, entzieht sich unserer Kenntnis. Anzunehmen ist (siehe auch Beschreibung von Vetter Hans v.K. ), dass dieses erste Dorf unseres Namens 900 - 1000 n. Chr. bestand. Saalfeld war zu damaligen Zeiten der Schutz für die im Vorgelände an der Saale liegenden Wehrburgen der Kaiserpfalz. Unruhig und gefahrdrohend war das Leben unserer Altvorderen in diesem Raum. Dieses Clobelochstorp vermag uns einen Aufschluss über unsere Namensdeutung zu geben. Es war, wie schon erwähnt, Sitte, sich nach den Orten zu benennen, wo die Wehrfeste stand. Da die Slawen vorher diese Gebiete bewohnt hatten, kam es natürlich auch vor, dass sich die örtlichen slawischen Bezeichnungen erhielten. Es ist mit ziemlicher Sicherheit anzunehmen, dass auch unser Name mit der bekannten Zwiebelpflanze, dem Knoblauch, nichts zu tun hat, sondern dass unser Name ganz einfach bedeutet „Dorf oben im Bergwald“. Clova, Golowa heisst polnisch - wendisch „Kopf“ oder das Oberste und „loh“ bedeutet Wald (siehe auch Düsterloh, Hohenlohe usw.) . Von Glovalohsdorf, Clovalohsdorf ist die mundartliche Abweichung zu unserem Geschlechtsnamen Knobelsdorf nicht weit. Und wirklich, dieses reizvolle fränkisch-thüringische Knobelsdorf an der Saale liegt „oben“ am Walde, d. h. 483 m über dem Meer. Von Saalfeld aus führt der weg eine halbe Meile entlang dem Fluß bis zum Dorf Reschwitz, dort biegt er in das hübsche Tal des Gissrabaches ein.
Wie schon erwähnt, lag die Verteidigung in den Händen der vom Kaiser eingesetzten Markgrafen und jener sich altfreien Herkommens rühmenden königlichen Markmannen. In Chroniken werden diese nobiles öfter aber milites agrarii genannt. Sie übten einmal ihre Lebensverbindlichkeiten aus und zum anderen Mal gingen sie ihrer friedlichen Ackerbestellung des Besitztums nach. Sie standen in einem gewissen Gegensatz zu den Ministerialen, die als Grafen, Vögte, Hofbeamte, Schreiber fungierten und zwar im Auftrage ihrer Großherren. Als dann allmählich durch die neue Kampfesweise der eigentliche Ritterstand, der ursprünglich nur ein reiner Soldatenstand gewesen war, entstand, wurden auch viele Ministeriale unfreien Herkommens zu Rittern geschlagen. Erst durch die Weihe der Kreuzzüge gegen die Ungläubigen im Ausland sowohl wie im Inland kam die Ritterschaft in so hohes Ansehen, dass selbst die Kaiser und Könige es sich zur Ehre anrechneten, zum Ritter geschlagen zu werden. Das Schwert der Ritterschaft schuf also erst die Voraussetzung für die Errichtung des Kreuzes und des Krummstabes sowie der Kolonisation. Hierzu sei noch erwähnt, dass im Mittelalter (siehe die verschiedenen Grabsteine unserer Vorfahren) sie die „Edlen, Ehrenfesten, „Wohlbenamten“ genannt wurden.
Diese Gegend bei Saalfeld verließen nun unsere Altvorderen. Sie wurden, wie schon angedeutet, wahrscheinlich durch die Versprechungen der Markgrafen von Groitzsch oder sonstige Umstände, die wir nicht näher kennen, in die Muldegegend bei Meißen, nach Döbeln, abzuwandern veranlaßt. Möglich, dass auch Unterdrückungen ihrer Freiheit vorlagen, zumal die markgräflichen Würden nicht immer besetzt waren. Im Muldenland fanden sie nun ihre zweite Heimat. Die Gründung dieses Gebietes wird in die Zeit König Heinrich I. (919 - 1036), wie seines Sohnes Kaiser Otto des Großen (936 -965) gelegt. Die wirkliche Eroberung erfolgte erst nach Anlegung von Burgen, Klöstern, Kirchen, langjähriger Bekehrungsarbeit und markmässiger Einrichtung.
Zwei bedeutende Urkunden sind es nun, die das Dunkel über die Herkunft der Vorväter und Gründung ihrer Dörfer aufhellen. In der Urkunde vom 13. November 1181 schlichtet Kaiser Friedrich I Rothbart, gegeben zu Altenburg, die Streitigkeiten zwischen seinem Beamten Friedrich Burggraf in Groitzsch und dem von Wieprecht gegründeten Kloster Pegau. Der Abt Eccelinus muss allerlei Zugeständnisse auch die Kirche zu Clobelochstorph mit deren Einkünften, die Messdienarien ausgenommen, den in diesem Dorfe der Kirche zu Lausigk gehörigen Zehnten, deren aller er sich bemächtigt hatte, an die dem Burggrafen zuständige Voigtei über das Kloster zurückgeben. Wir ersehen aber aus dieser wichtigen Urkunde, dass wir uns keine zu großartigen Vorstellungen von den Kastellen, Steinhäusern oder Burgen jener Ritter in den Markgrafenschaften machen dürfen. Das änderte sich erst später in Schlesien, Ostpreussen und der Mark Brandenburg. Übrigens war die Zeit, als Clobelochstorph 1181 genannt wurde, keineswegs angenehm. Im November dieses Jahres unterwarf sich endlich Heinrich der Löwe dem Großen Kaiser Barbarossa und beugte in Erfurt das Knie. Sechs Jahre später fiel Jerusalem und der Papst rief zum Kriege auf. 1189 trat Friedrich I. seinen Kreuzzug an, der seinem Leben in Kleinasien ein Ende bereitete. Sein Sohn Herzog Friedrich von Schwaben (Friedrich II.) vereinigte insgesamt 100 000 Krieger. Das Ritterheer unter Chatillon wurde vernichtet. Saladin ließ Templer und Johanniter und viele andere hinrichten. Gleichzeitig aber drängten an den deutschen Grenzen wieder die Slawen, die Dalmatiner, die Werder Sorben und Obotriten vor.
Die zweite bedeutende Urkunde aus dieser Zeit, welche Vetter Oldwig uns übersetzt hat, betrifft die Urkunde aus dem Jahre 1203, wo der mutmaßliche Stammvater unseres Geschlechtes, der älteste Vorfahre jedenfalls, Isenhardus (Eisenhart) de Clovelokesdorp genannt wird. Damit beginnt ein sehr wichtiger und bedeutender Abschnitt unserer Geschichte.
Der Markgraf, welcher diese Urkunde am 27.3.1203 ausgestellt hatte, war Dietrich II. Von Meißen, der Bedrängte, als Groitzsch und Rochlitz noch in seines Vetters Theodorichs Besitz waren. Dieser Markgraf spricht am Anfang der Urkunde davon, dass er ebenfalls eine Kreuzfahrt nach Jerusalem im Jahre 1197 angetreten hatte, weshalb es bei der nahen Verbindung zu diesem Fürsten nicht ausgeschlossen erscheinen könnte, dass auch alte Vorfahren mit in dem Kreuzheer waren. Die Nähe von Knobelsdorf an der Mulde bei Waldheim rechtfertigt die Annahme, dass Isenhard dort ansässig war. Er tritt, wie gesagt, in dieser Urkunde als Zeuge auf. Diese Urkunde befand sich im Hauptstaatsarchiv in Dresden. In weiteren Schenkungsurkunden, deren Texte wir mangels Raum nicht aufführen können, kommt merkwürdigerweise Isenhardus nicht mehr vor. Markgraf Dietrich II vereinigte zwar alle Wettiner Lande, hatte aber mit reichskammeransässigem Adel blutige Fehde.
Unter seinem Nachfolger, Heinrich dem Erlauchten, der freigiebiger in der Erteilung von Lehen war, fallen zahlreiche Erwähnungen unseres Geschlechtes. Es ist 1239 (19.4.) Christian (Christanus) de Clouelochistorph in einer Urkunde zu Pirna, wohin er als Schutz friedliche Mönche begleitet hatte. Dann taucht Conrad, dictus de Clobeigsdorf von 1231 - 1263 in sieben verschiedenen Urkunden auf. Er war eine kluge, überragende Persönlichkeit und ein bedeutender geistlicher Würdenträger der Merseburger Diözese. Er wird mehrfach handelnd in päpstlichen Bullen aufgeführt, die das Benediktiner Bergkloster zu Chemnitz betrafen und wurde 1249 vom Erzbischof von Cöln zum päpstlichen Legat ernannt. Er tritt wiederholt als Zeuge auf und führte als Domherr ein bewegtes Leben. Jahrhundertelang wurde für ihn nach seinem Tode 1263 eine Messe gefeiert. Schließlich haben wir es aus den Urkunden des Klosters Buch mit einem Otto de Knoblochsdorph (Kloblochsdorp und Cloblochisdorf) zu tun, der als Zeuge in Colditz auftritt.
Aus dieser Reihe dieser alten v. K.’s, die wir in der Ahnenreihe nicht unterbringen können, jedenfalls nicht mit Sicherheit, tritt uns plötzlich eine sehr interessante Persönlichkeit gegenüber. Es ist dies der Herr Johannes Ritter, genannt von Cnobelsogesdorf, Knobelochsdorf, Knobelogesdorf, Clobilochisdorf auf Belgern, Reichenau und Mildenau bei Sorau. Wir können das Leben dieses Ritters, der ein sehr hohes Alter erreicht haben muss, nicht näher berühren. Für uns ist dabei interessant und entscheidend, dass er einmal ausdrücklich als Ritter aufgeführt wird, ferner, dass er sich von seiner alten Muldeheimat in Waldheim bei Döbeln wegbegeben hatte und Besitzungen 20 Meilen von Belgern entfernt in der Niederlausitz erwarb. Es sind, wie schon erwähnt, die Dörfer Mildenau und Reichenau, Güter, die Johannes später der Kirche des früheren heimatlichen Klosters Buch vermachte und die der Markgraf Heinrich der Erlauchte von Meißen hierfür aufgelassen hatte. Bei dem Ritter Johannes haben wir es mit einem deutlichen Vorstoß in ein neues Kolonisationsgebiet zu tun. Er war dabei dem Strom der deutschen Bevölkerung gefolgt und hatte so seinen Weg in das östliche Slawenland gefunden. Erwähnen wollen wir noch, dass wir in der Frau des Johannes, den ersten Vornamen einer Knobelsdorffin haben, sie hieß Kunigunde.
Aus der Markgrafenschaft Meißen erfolgten nun weitere Vorstöße in die Lausitz hinein. So geschah dies unter dem Markgrafen Dedo IV., den Fetten. Dabei hören wir auch von einem Knippelsdorf bei Schlieben, ein Dorf, das 1346 in dem Verzeichnis der Diözese meißnischer Kirchenorte, schon richtiger „Knoppelsdorf“ genannt wurde. Im Jahre 1377 treten in dieser Gegend verschiedene Knobelsdorffer auf. Wahrscheinlich aber ist Knippelsdorf schon bei den Wanderungen zu Zeiten Conrad des Großen, des Wettiner, 1136 - 57 oder zu Zeiten des Grafen Brehna gegründet worden. Jedenfalls zeugen diese Vorfahren von einer Niederlassung, wie sie hinter den strategischen Abschnitten der Saale, der Mulde und Elbe vorkamen.
Doch kommen wir zum Schluss, zu dem entscheidenden geschichtlichen Vorgang, nämlich zur verstärkten Einwanderung unserer Vorfahren nach Schlesien hinein. Die große Geschichte Schlesiens im frühen Mittelalter war ein ständiges Ringen zwischen der Macht des deutschen Kaisers und des vordringenden Polentums, aber andererseits auch zwischen dem Königtum Polen und der Krone Böhmens, denn das westliche Schlesien gehörte um das Jahr 800 n. Chr. zu Böhmen, war also kein Teil Polens. Es war Kaiser Otto I. gewesen, der das meißnische Bistum, wo Knobelsdorf bei Döbeln lag, gestiftet hatte und der dieses Bistum bis in die slawischen Gebiete hinein erweiterte. Kaiser Heinrich III. Verfolgte diese Politik werter, denn er schlug das westliche Schlesien zum pragischen Bistum. Es entstanden in der Folge Kreuzzüge, heftige Kämpfe zwischen den Polen und Deutschen. Der Aderlass hörte nicht auf, bis Boleslaw mit dem schiefen Mund sein Land unter seine vier Söhne aufteilte und das Land in solche Kriege verwickelte, dass der älteste Sohn Wladislaw bei dem deutschen Kaiser Conrad Schutz suchte. Sein Bruder Boleslaw der Krause hatte ihm nämlich sein schlesisches Erbe gestohlen. Kaiser Friedrich Barbarossa konnte sich schon machtvoller jener Prinzen aus dem Piatischen Hause (1163 -1472) annehmen und so bekam Conrad, Enkel des oben genannten Wladislaw, Sohn Bolislaw des Langen, vom Kaiser Niederschlesien.
Wahrscheinlich waren es (siehe Chronik von Gen. Wilhelm!) einst jüngere Söhne des alten meißnischen Hauses Knobelsdorf bei Döbeln gewesen, die den oben erwähnten Rittersitz zu Belgern 11843-1190 an der Elbe erworben hatten und in die westliche Niederlausitz eingedrungen waren. Hiermit hing wohl die Gründung von Knippelsdorf bei Schlieben zusammen, von der ich bereits sprach. Weitere Abkommen desselben Hauses, die mit dem Erwähnten einer Generation angehört haben mögen, folgten 1202 - 1207 dem Ruf der Herzogin Hedwig von Schlesien und gründeten 1213 Knobelsdorf bei Goldberg, wo noch Knobelsdorffer 1290 genannt werden. Dieses Goldberg lag südwestlich von Liegnitz, auf der linken Seite der Katzbach und bei ihr lagen viele Dörfer mit adeligen Geschlechternamen wie z.B. Rotkirch, Hohberg, Dohna, Schweinitz usw. . Die eroberten Deutschen aus den Wettiner Landen waren zunächst nicht das Volk, sondern die königlichen Markmannen. In der meißnischen Heimat übte sowohl Conrad der Große, wie Dietrich II. Während des Interregnums einen Druck aus, indem er die Territorialherrschaft erstrebte und die Markverfassung auflösen wollte. Das bedeutete ein Herabsinken der königlichen Markmannen zu markgräflichen Landsassen. Unter Dietrich II. empörte sich deshalb der Adel in Meißen im Bunde mit den freien Städten, so Leipzig, um für seine Reichsunmittelbarkeit zu kämpfen (1213 - 21). Als Heinrich der Erlauchte dann alle Widerstände brach und das meißnische Land Schauplatz verwüstender, innerer Kämpfe wurde, zog es eben ein großer Teil der Ritterschaft vor, dem Rufe des Böhmenkönigs und den piastischen Prinzen, die mit deutschen Frauen verheiratet waren, zu folgen, und die damit das slawische Land germanisierten. Es war Herzog Heinrich der Bärtige von Schlesien, der mit der heiligen Hedwig, einer Prinzessin von Meran, verheiratet war, es war Herzog Heinrich II. von Glogau, dessen Gemahlin Mechthildis von Braunschweig und Herzog Boleslaw der Kahle, sowie andere Fürsten aus piastischem Geschlecht, die viel für eine friedliche Kolonisation taten. Was in Meißen zurückblieb, wurde meißnischer Landadel. Freilich, die Einwanderung geschah gleich unter bösem Vorzeichen. Am 9. April 1241 kam es bereits durch den Mongoleneinfall zu der Tatarenschlacht bei Wahlstatt, wobei Heinrich der Fromme an der Spitze seiner Ritterschaft fiel. Um 1220, wenn nicht sogar früher, mag Knobelsdorff bei Zittau in der Oberlausitz von einem neuen Sendling angelegt worden sein, während sich noch erhebliche Mitglieder des Geschlechtes bei Döbeln befanden.
Die schon von mir erwähnten traurigen Begebenheiten in der alten Heimat vernichteten gleichsam die Existenz der Vorfahren, die fast 200 Jahre in der Muldengegend ansässig gewesen sein müssen. Ritter Otto 1295 war hier der letzte seines Stammes, welcher sich nach Niederschlesien unter die milde Herrschaft Herzog Conrad III. Von Sagan begab. Um diese Zeit war das Geschlecht von seinen alten und ältesten Stammsitzen bereits losgelöst.
Es ist unmöglich, hier die vier verstreuten Linien näher aufzuzeichnen. Das ist allein eine Arbeit für sich. Unsere Kolonisationsgeschichte ist sowieso nicht ganz einfach. So bleiben uns vier, wie gesagt, ziemlich verstreute Linien aufzuzählen, die wir nicht immer mit Sicherheit unter einen Hut bringen können. Es ist die Linie in Niederlausitz, die in der Oberlausitz, die im Saganschen und die im Liegnitzschen Fürstentum. Gen. Wilhelm glaubt, dass der Sagansche Zweig des Otto als der älteste zu bezeichnen ist, dann folgt der oberlausitzische, hierauf der abgestorbene belgern’sche, dann der niederlausitzische und schließlich der liegnitzische Ast. Die wichtigste Einwanderung ist die oberlausitzische. Diese Knobelsdorffer Ahnen gründeten wahrscheinlich 1313 Märkisch - Friedland in der damaligen Neumark, ohne dass dies eine Begüterung des Geschlechtes in jener Gegend zur Folge hatte. Im Jahre 1340 verbreitete sich ein Teil in der Grafschaft Glatz und vielleicht 1350 abermals nach Niederschlesien das Sagansche, Crossensche und Schwiebussische, wo sie von der älteren Linie Ottos und von etwaigen Einwanderungen aus der Niederlausitz schwer zu unterscheiden sind.
Die jetzt lebenden Knobelsdorffer, so sagt Gen. Wilhelm, entstammen zweifelsohne den Linien der Nieder- und zumeist der Oberlausitz, von letzterer aber ist es der Glatzische Ast, auf welchen sich die ostpreußischen Verzweigungen abführen lassen und der größte Teil der niederschlesischen Zweige, die von ihr herzurühren scheinen.
An Hand von Bildern versuchte ich, diese Zeit des Rittertums unserer Vorfahren in Schlesien zu beleben. Ich brachte verschiedene Aufnahmen auf die Leinwand von alten Grabsteinen, Epitafien, geharnischten Rittern oder von Frauen in ihren Trachten. Diese Zeugen einer großen Epoche unseres Geschlechtes standen in den Kirchmauern der alten Wehrburgen eingelassen oder lagen auf dem Boden der Innenkirchen oder waren an den Mauern der Seitenschiffe, oft am Eingang, aufgestellt.
Mit großer Ehrfurcht und Andacht, aber auch mit Gefühlen der Wehmut und Trauer versuchten wir, dem Leben dieser zahlreichen Vorfahren aus den verschiedensten Linien unseres Geschlechtes im frühen und späten Mittelalter nachzugehen. Sie standen auf einem Boden im Osten, den wir verloren haben. Wir scheuen uns keineswegs, aufzuzeigen, wenn wir diese Stammtafeln genauer einsehen, dass sich in der Ritternschaft auch Männer befanden, derer wir sicherlich nicht sonderlich zu gedenken haben, weil sie die Ritterwürde verletzten. Wir dürfen uns aber ohne Hochmut über die Tatsache freuen, dass weitaus in der Mehrzahl von ihnen tüchtig ihre Zeit zum eigenen Ruhme ausnutzte und mit ihren Frauen zusammen hervorragendes geleistet haben, was uns berechtigt, ihnen ein Denkmal der Erinnerung zu setzen.
Wir ersehen aus den verschiedenen Leichensteinen, die ich bildlich auf die Leinwand bringen konnte, das „Stirb und Werde“ eines Geschlechtes. Bewegt sahen wir den schönen Leichenstein der Elisabeth v. K., Hausfrau des Hans v. K. auf Herwigsdorf, geb. v. Loss a.d.H. Simbsen (Tafel 10), wie sie die mit Armbändern geschmückten Hände, in innigem Gebet gefaltet und an die Brust gelegt hat. Rechts und links zieren die 4 Ahnenwappen das Epitaf. Wir sahen das große Grabmal an der Mauer zu Jacobskirch, Caspar v. K. (Tafel 17) in vollem Harnisch, barhäuptig. Die gepanzerte Rechte stützt sich auf den abgesetzten Helm, die linke Hand umfaßt den Schwertgriff. Die Halskrause tritt als deutliches Merkmal hervor. Neben ihm befindet sich seine Frau, eine v. Glaubitz a.d.H. Dalke, die auch schon knobelsdorff’sches Blut hatte, denn unter den vier Ahnenwappen befindet sich auch das Wappen der v. K.’s. Schließlich befindet sich neben ihr ein dritter Leichenstein, erheblich kleiner, dessen Inschrift noch nicht entziffert ist. Die ganze Anlage mit den reich geschmückten Säulen deutet schon auf das aussterbende ritterliche Zeitalter und bedient sich der Embleme des aufkommenden Renaissancestils.
Wir sahen ferner den schönen Altar der Kirche in Herwigsdorf und die Adelsbank in der Kirche mit dem Wappen der v. K.’s und dem versippten oder in der Nähe ebenfalls ansässiger Mitglieder des ebenbürtigen Rittertums. Auch warfen wir einen Blick auf das Sakramentshäuschen aus der gotischen Zeit 1497, das unser Wappen trägt und unter Melchior (Tafel 4a) erbaut worden ist. Zugleich zeigte ich ein Bild von der Kanzel der alten Wehrkirche von Rückersdorf, die ebenfalls das Wappen der v. K.’s trägt, zweifellos von Siegfried (Tafel 12) gestiftet worden ist, da die Kanzel auch das Wappen seiner Gemahlin, Margarethe v. Gersdorff, trägt. Schließlich zeigte ich noch den Leichenstein des Hans v. K., seines Bruders in Haustracht.
Besondere Aufmerksamkeit schenkten wir wieder dem schon vielen bekannten Leichenstein des Balthasar v. K. a.d.H. Hirschfeldau, der auf dem Harnisch das Ordenskreuz des Deutschen Ritterordens trägt und wir berührten dabei die Ordensgeschichte unserer Vorfahren, eine Geschichte, die einer besonderen Arbeit würdig wäre. Eine erhebliche Anzahl der alten v.K.’s aus den verschiedensten Linien diente mit ihren Reisigen als Söldnerführer im XIII. Bundeskriege (1453-56 bzw. 1465) dem Orden und kam damit dem ständig bedrohten Orden zu Hilfe. Im Jahre 1454 zog ein starker schlesischer Adel in Preußen unter der Führung der Saganschen Prinzen Rudolf und Balthasar wider König Casimir von Polen, wobei Herzog Rudolf in der Schlacht umkam, Herzog Balthasar aber den Sieg gewann. Nicht alle Knobelsdorffer sahen ihre Heimat wieder. Verschiedene Vorfahren, deren Soldforderungen, wie schon erwähnt, der Orden nicht erfüllen konnte, zogen es vor, in Ostpreußen mit Land abgegolten zu werden, oft sicherlich auch wider ihre ursprünglichen Absichten. Hans v. K. (Tafel 3) konnte so seinen Söhnen erheblichen Grundbesitz sichern, so dass Siegmund Pfandherr von drei Ordensgütern bei Pr. Holland wurde. Durch seine Heirat mit der reichen Dorothea v. Pregel a.d.H. Landsberg - Peisten konnte er seine Besitzungen sichern und vermehren. So entstanden durch die Söhne des Hans aus der ursprünglich Glatz - Münsterbergischen Linie der ostpreußische Zweig der v. K.’s, dem auch der 1519 geborene lateinische dichter Eustachius, der spätere Domherr zu Breslau, angehörte, welcher die erste Topografie von Paris zur Zeit König Franz I. von Frankreich geschrieben hatte. Viele, mühselig aus Ostpreußen nach Schlesien Zurückgekehrte hatten noch lange hohe Soldforderungen an den Orden wie z.B. Melchior (Tafel 4a), welcher noch 1486 500 Taler und 1494 300 preußische Mark vom Orden für geleistete Dienste zu fordern hatte.
Neben diesen Kämpfen außer Landes gegen die Polen, mangelte es auch sonst nicht in der älteren schlesischen Heimat an Zwistigkeiten, der die verschiedenen Fürsten der schlesischen Herzogtümer bekriegten sich oft miteinander oder mit den Nachbarn, so zum Beispiel mit dem Markgrafen Johann von Brandenburg, wobei dann der Adel, sicher nicht immer mit Begeisterung, seinen Lebensverbindlichkeiten nachkommen mußte. Dann gab es wieder Streitigkeiten mit dem Städten und ihren Verbündeten. Hussitteneinfälle im Jahre 1427 zwangen die Görlitzer, Beistand bei dem Herzog Ludwig zu Brieg und Herzog Hans von Sagan zu suchen, da die Haufen in die Oberlausitz eingebrochen waren und vor Sagan standen. Die Pest machte das Leben auch nicht gerade angenehmer, sie wütete allein in Sagan zehnmal und raffte verschiedene Mitglieder unseres Geschlechtes hinweg, wahrscheinlich starben sogar ganze Linien aus. Kaum einhundert Jahre später bedrohten die Türken Wien und mehrere Knobelsdorffs eilten als Ritter nach Wien, um die Stadt vor den Türken zu retten. Geraume Zeit danach brachen religiöse Gegensätze aus. Ein erheblicher Teil der Vorfahren ging zu der neuen protestantischen Lehre über. Diese wurden vielfach wegen ihres Glaubenseifers von Wien aus unterdrückt.
Unmöglich konnte ich infolge der Kürze näher auf die einzelnen Persönlichkeiten oder auf die erwählten Berufe eingehen, weder auf die geistlichen Herren wie die Domherren, die geistlichen Richter, die Priester und Mönche, noch auf die kaiserlichen Räte und Richter, die vielen Manngerichtsbeisitzer, die Landesältesten, die Hof- und Zwölfrichter, die Schöffen und in alten Urkunden so oft auftretenden Zeugen. Auch besonders markante Persönlichkeiten dieser ritterlichen Epoche blieben wenig besprochen wie die Marschalte, die Landeshauptmänner, weder Maximilian der Reiche (Tafel 7) mit seinen wundervollen Schlössern und zahlreichen Besitzungen, noch ein Mann wie Martin Maximilian, eine schon in seiner Zeit umstrittene Persönlichkeit, der die hohe Stellung eines kaiserlichen Pfalzgrafen erhielt und Ritter des Goldenen Vlieses war (Tafel 8). Von ihm wurde an der Leinwand nur das veränderte bzw. Vermehrte Wappen gezeigt. Viele waren auch tüchtige Landwirte und als solche urkundlich genannt. Auch merkwürdige Gestalten gab es wie z.B. jenen Friedrich v. K. a.d.H. Ochelhermsdorf, der Kanzler des Markgrafen Georg des Frommen von Ansbach wurde und von dem die Sage ging, (Vetter Otto hat von ihm ausführlicher erzählt), dass die v. K. früher die Helmzier mit geöffneten Flügeln geführt hätten, dass aber sich ein v. K. soweit vergessen habe, wenn auch im Recht, dass er dem schlesischen Herzog eine Ohrfeige gab. Das strafende Urteil des Kaisers habe dabei gelautet, alle v. K.’s sollten fortan den Adlerflug bescheidener, d.h. geschlossener führen. Es liegt aber ein Siegel Friedrichs vor, worin die Flügel besonders groß und ausgebreitet geführt sind. In Wirklichkeit wurde auf dem Geschlechtstag 1597 beschlossen, den geschlossenen Adlerflug zu führen. Erwähnen wir nur noch, dass sich um das Jahr 1605 bei der Alma Mater in Frankfurt a. d. Oder alleine 32 Knobelsdorffs eingeschrieben hatten, ein schönes Zeugnis dafür, dass neben dem Schwert in der Scheide auch der Geist gepflegt wurde, getreu dem später aufgenommenen Wahlspruch unseres Geschlechtes:
Vivitur ingenio, caetera mortis erunt.
Am Ende erwähnte ich noch, dass das gotische Schild unseres Wappens, so wie es der Band II Adelige Häuser A. Genealogisches Handbuch des Adels (C.A. Starke Verlag Glücksburg, Seite 227) gebracht hat, als richtiges Wappen für eventuell herzustellende Siegelringe zu empfehlen ist. Wir sind unserer Herkunft nach gotische Menschen gewesen, jedenfalls in der Zeit der Frühgotik in die deutsche Geschichte eingetreten und sollten uns deshalb der heraldischen Zeichen gotischer Kulturepoche bedienen und nicht derjenigen der Renaissance.
Wenn somit dieser keineswegs erschöpfende Vortrag dazu anregen konnte, die schon bestehenden Familienbande noch enger zu knüpfen, so dass wir Knobelsdorffs uns wirklich als eine einzige große Familie betrachten und damit das Gebot der alten Vorfahren erfüllen, so hätte er seinen Zweck erfüllt. Die Jugend aber möge die Vergangenheit pflegen, um die Zukunft zu gewinnen.
Vetter Manfred.